{"id":152,"date":"2026-06-17T12:47:58","date_gmt":"2026-06-17T12:47:58","guid":{"rendered":"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/?page_id=152"},"modified":"2026-07-07T12:17:29","modified_gmt":"2026-07-07T12:17:29","slug":"kundenstimmen-presse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/?page_id=152","title":{"rendered":"Kundenstimmen &#038; Presse"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-66097743 wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"margin-top:0;margin-bottom:0;padding-right:var(--wp--preset--spacing--60);padding-left:var(--wp--preset--spacing--60)\">\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"margin-right:0;margin-left:0;padding-top:var(--wp--preset--spacing--40);padding-right:0;padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--40);padding-left:0\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"800\" src=\"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Presse_Grafik.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-212 size-full\" srcset=\"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Presse_Grafik.png 1000w, https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Presse_Grafik-300x240.png 300w, https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Presse_Grafik-768x614.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h1 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Presse<\/h1>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fleischerei Martin<\/h4>\n\n\n\n<p>Hier finden Sie&nbsp;eine kleine Auswahl an Presse-Berichten.&nbsp;Wenn Sie noch mehr \u00fcber uns wissen m\u00f6chten &#8211; Sehr gerne!<\/p>\n\n\n\n<p>Sprechen Sie uns doch einfach an &#8211; Wir freuen uns auf das Gespr\u00e4ch mit Ihnen.&nbsp;<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide is-style-wide--1\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-custom-green-background-color has-background has-global-padding is-content-justification-center is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-6b3ac122 wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"margin-top:0;margin-bottom:0\">\n<div style=\"height:62px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-custom-light-color has-text-color has-link-color wp-elements-f35ad420a5999d62b8d9ce45c1cb5d70\">MEHRWEGPFLICHT F\u00dcR METZGER: OHNE VERPACKUNG GEHT SCHON JETZT<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-5c5dace6f97422e7cfeb12352d284fe0\">Die deutsche Handwerkszeitung berichtet \u00fcber unser Mehrweg-System<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-52c541b479843dc6d86c9394c3ca28a9\">[&#8230;] Anders lief es w\u00e4hrend der Pandemie in der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.fleischerei-martin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fleischerei Martin in Trier.<\/a>&nbsp;Dort akzeptieren die Mitarbeiter hinter der Fleischtheke Mehrwegboxen von Kunden \u2013 ohne Corona-Pause \u2013 und bieten eigene Pfandboxen an. Mittlerweile sind es rund 25 Prozent der Kunden, die so unverpackt einkaufen. &#8222;Das sind zwischen 200 und 300 Kunden, die die Boxen nutzen&#8220;, sagt Kai Leonhardt, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Metzgerei. Er berichtet von einer steigenden Nachfrage nach den Boxen. Die k\u00fcnftige gesetzliche Mehrwegpflicht sieht er allerdings etwas skeptisch: [&#8230;]<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:67px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide is-style-wide--2\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-custom-light-background-color has-background has-global-padding is-content-justification-center is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-6b3ac122 wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"margin-top:0;margin-bottom:0\">\n<div style=\"height:62px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ES GEHT UM DIE WURST\u2026<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-custom-maroon-color has-text-color has-link-color wp-elements-f094d817a7fd6ea3ce0561544459f732\">5vier.de zu Gast bei der Fleischerei Martin<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-contrast-color has-text-color has-link-color wp-elements-2779c12ffcdfdc92eee900eb32ed751f\">Bereits zum dritten Mal, nach den Auszeichnungen in den Jahren 2003 und 2005, hat Kai Leonhardt, Besitzer der Fleischerei Martin, die Auszeichnung f\u00fcr die Beste Fleischwurst gewonnen. Eine 160-k\u00f6pfige Jury hat dies in Blindverkostung entschieden. 5vier.de sprach mit Leonhardt \u00fcber das Geheimnis einer guten Fleischwurst und die neue Wichtigkeit qualitativer Produkte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-contrast-color has-text-color has-link-color wp-elements-414885f642327756d8ea2b3baef49fa6\">\u201cDarf\u2019s ein bisschen mehr sein?\u201d Diese Frage kann man in der Fleischerei Martin ruhigen Gewissens mit \u201cJa\u201d beantworten. In dem Familienbetrieb wird nicht nur auf guten Geschmack, sondern auch auf Qualit\u00e4t sorgsam geachtet. Als Beweis kann der junge Fleischer Kai Leonhardt mehrere Auszeichnungen und mittlerweile drei Pokale f\u00fcr die \u201cBeste Fleischwurst\u201d vorweisen. Eine unabh\u00e4ngige 160-k\u00f6pfige Jury hat in einer Blindverkostung \u00fcber 200 verschiedene Fleischw\u00fcrste aus ganz Deutschland auf Herz und Nieren, oder besser Pelle und Fettanteil gepr\u00fcft. Kriterien waren: Biss, H\u00fclle, Farbe, Konsistenz und nat\u00fcrlich Geschmack. 90 Teilnehmer bekamen eine Goldmedaille, 20 davon kamen nochmals vor eine weitere Jury, die die Wurst bis ins Detail pr\u00fcfte. Jede Geschmacksnuance und jede Kleinigkeit wurde beachtet, bis die besten Vier herausgesucht waren. Die Beste der Besten war die Fleischwurst aus der Fleischerei Martin. Zum dritten Mal schon. Was auch unter den Veranstaltern des Wettbewerbs Beachtung fand.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bauern des Vertrauens<\/h3>\n\n\n\n<p>Wen k\u00f6nnte man also besser fragen, was eine gute Fleischwurst ausmacht, als einen dreimaligen Fleischwurst-Meister? Eine gute Fleischwurst, so Leonhardt, ist eine individuelle Zusammensetzung aus den verschiedenen Fleischsorten, die aus einem regionalen Bezug genommen werden. Der ist Leonhardt besonders wichtig, da er immens auf die Fleischqualit\u00e4t einwirkt. \u201cDie Fleischqualit\u00e4t h\u00e4ngt stark an der Tierhaltung. Dabei sind sowohl eine gute Haltung, als auch m\u00f6glichst kurze Transportwege wichtig, da sie weniger Stress f\u00fcr die Tiere bedeuten. Ein Tier, das erst 200 Kilometer zum Schlachter gefahren werden muss, ist einem gr\u00f6\u00dferen Stress ausgesetzt, als ein Tier, das eine k\u00fcrzere Strecke zur\u00fccklegen muss.\u201d Leonhardt arbeitet deshalb mit \u201cBauern seines Vertrauens\u201d aus der Region.<\/p>\n\n\n\n<p>Hergestellt wird die typische Fleischwurst aus einer Mischung aus Schweinefleisch, Rindfleisch und einem gewissen Fettanteil, neben ein paar anderen Zutaten. Die Ingredentien sind meist die gleichen, nur die Zusammensetzung kann variieren. Dabei sorgen bestimmte Leits\u00e4tze daf\u00fcr, dass eine Fleischwurst eine Fleischwurst bleibt: \u201cUm ein Produkt unter einem bestimmten Namen verkaufen zu k\u00f6nnen, d\u00fcrfen bestimmte Leits\u00e4tze nicht \u00fcber- oder unterschritten werden.\u201d Wenn nun allerdings ein Fettanteil von bis zu 30-35 Prozent erlaubt ist, hei\u00dft das nicht, dass dieser erreicht werden muss. In den meisten traditionellen Fleischerfachgesch\u00e4ften findet man einen deutlich geringeren Fettanteil, bei der Fleischerei Martin liegt er bei der Fleischwurst im Schnitt bei 22-25 Prozent. \u201cIndustriell gefertigte Ware hat meistens einen h\u00f6heren Fettanteil, da Fett g\u00fcnstiger im Einkauf ist\u201d, so Leonhardt. Die Wurst aus Fleischerfachgesch\u00e4ften, hat meist einen h\u00f6heren Fleisch- und Mageranteil.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist mehr Fett nicht zwangsl\u00e4ufig unges\u00fcnder. \u201cFettzellen sind unsere k\u00f6rpereigenen Langzeitvorr\u00e4te gewesen, die der Urmensch zum Leben brauchte.\u201d Erst mit dem st\u00e4ndigen Zugriff auf Kohlehydrate, die nur kurzfristig Energie liefern, hat sich ein Ungleichgewicht eingeschlichen. Statt bei Bedarf auf unsere Langzeitspeicher zur\u00fcckzugreifen, f\u00fcllen wir lieber st\u00e4ndig unseren Kurzzeitspeicher nach. Tendenziell nehmen wir dadurch eher zu. \u201cFleisch war ein wichtiger Ern\u00e4hrungsbestandteil des Urmenschen und erst heute, dank gen\u00fcgend Erg\u00e4nzungsmitteln, ist es m\u00f6glich, sich fleischlos zu ern\u00e4hren.\u201d<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fleischwurst als Traditionsprodukt<\/h3>\n\n\n\n<p>Die eigentliche Herstellung der Fleischwurst l\u00e4uft immer gleich ab, es wird gleich gewogen und gleich verarbeitet. \u201cFleischwurst ist ein Traditionsprodukt, mit einer Tradition, die gepflegt wird. Die Leute sch\u00e4tzen diesen Geschmack, wie fr\u00fcher eben, und wollen ihn immer wieder finden.\u201d Aber auch hier gibt es Trends, wie die Chili- oder B\u00e4rlauch-Fleischwurst. 24 Mitarbeiter besch\u00e4ftigt Leonhardt in der Filiale in der Paulinstra\u00dfe, neun davon in der Produktion, neun vorne als Kassierer, sechs in der K\u00fcche. Darunter ein festangestellter Koch, der t\u00e4glich Portionen an Mittagessen und Snacks zubereitet. Gerade f\u00fcr Berufst\u00e4tige in der Mittagspause oder \u00e4ltere Leute, die nicht mehr so gut alleine kochen k\u00f6nnen, eine feine Sache, zumal sie auch im Preis nicht gerade teuer sind.&nbsp;<br><br>Ein Blick auf die Kunden, den die Fleischerei Martin auch in einem ganz anderen Punkt an den Tag legt: Zwei Bezahlautomaten im Verkaufsraum ver\u00e4ndern das gewohnte Bild des Raumes: Statt Geld \u00fcber die Kasse zu reichen, geben die Kassiererinnen einen Bon her\u00fcber, den die Kunden vor der Theke an den Automaten entwerten k\u00f6nnen. Mit diesem System sch\u00fctzt man die Gruppe der Alten, Schwachen, Kranken und Jungen, sprich alle deren Immunsystem nicht vollst\u00e4ndig arbeitet oder ausgebildet ist. Denn statistisch gesehen, ist jeder 30te Geldschein mit ernstzunehmenden Erregern belastet. \u201cDas Einzige, was wir nicht kontrollieren k\u00f6nnen, ist der Kunde vor der Theke.\u201d Wenn der nun einen mit Erregern belasteten Geldschein mitbringt und diesen \u00fcber die Theke zur Kassiererin reicht, belastet er damit nicht nur die Kassiererin, sondern auch die Ware in der Theke. \u201cMenschen haben ein Immunsystem, das st\u00e4ndig gegen Erreger arbeitet, die Ware in der Theke hat dies nicht. Hier k\u00f6nnen sich Keime ungehindert ausbreiten, bis sie eine Anzahl erreichen, die auch f\u00fcr ein gesundes Immunsystem zur Belastung werden kann.\u201d&nbsp;<br><br>Das Geld-R\u00fcber-Reichen ist der einzige Weg \u00fcber den Keime hinter die Theke gelangen k\u00f6nnen, denn hinter der Theke herrscht ein, durch ein Bel\u00fcftungssystem entstandener \u00dcberdruck, der verhindert das Keime r\u00fcber-gehustet werden k\u00f6nnen. Das es funktioniert erkennt man ganz einfach daran, dass Krankheitsausf\u00e4lle von Angestellten von durchschnittlich f\u00fcnfmal im Jahr auf einmal im Jahr gesenkt werden konnten. Dabei war es ein hartes St\u00fcck Arbeit bis die Automaten angenommen wurden. Ein Jahr hat es gedauert, die Kunden davon zu \u00fcberzeugen, dass man ihnen nur Gutes will und sie nicht schnell mit einer Maschine abspeisen m\u00f6chte. Im Gegenteil, durchschnittlich hat eine Kassiererin nun 20 Sekunden mehr Zeit f\u00fcr die Beratung des Kunden. Oder f\u00fcr ein freundliche Gespr\u00e4ch.&nbsp;<br><br>Das ist es auch, was Kunden wieder mehr und mehr suchen: Einkaufen und Nahrungsaufnahme sollen wieder zu einem Erlebnis werden: \u201cDie Menschen wollen wieder \u201cauf die Jagd gehen\u201d, Einkaufen als Erlebnis sehen und Kochen als ein Ereignis von besonderer G\u00fcte.\u201d Das gute, alte Sonntagsessen als ein Wellness-Highlight in der Woche, mit besonderen Zutaten, nicht mit Discounter-K\u00fchlregal-Ware. Der Gang zu mehreren kleineren Familienbetrieben statt einmal zum Gro\u00dfmarkt wird da zum modernen Jagdrevier. Auch was die \u201cVerarbeitung\u201d der Tiere angeht: \u201cEs wird alles verwendet, aus der Haut kann man Aspik gewinnen, aus den Knochen kochen wir So\u00dfe. Kleine Betriebe k\u00f6nnen es sich gar nicht leisten, etwas weg zu werfen, dass man verwenden kann. Au\u00dferdem soll das Tier ja nicht umsonst gestorben sein.\u201d&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Den vollst\u00e4ndigen News-Betrag finden Sie hier:<\/h6>\n\n\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide is-style-wide--3\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-custom-green-background-color has-background has-global-padding is-content-justification-center is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-6b3ac122 wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"margin-top:0;margin-bottom:0\">\n<div style=\"height:62px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-custom-light-color has-text-color has-link-color wp-elements-e25ab79e5d8adda6a0c165ab20169951\">ES GEHT IMMER NOCH UM DIE WURST!<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-b419996bc0981a3f5b441c046d734640\">DIE LYONER-KRISE<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-80828a31e3b9db722b9e3fa57f87c3ef\">Lange hat man nichts vom 16vor-Kolumnisten Meyer Frank geh\u00f6rt. Keines der Themen, die Trier in den vergangenen Monaten bewegte, konnte ihn aus der Reserve locken. Nun aber hat sich vor wenigen Tagen etwas ereignet, wozu er nicht l\u00e4nger schweigen kann, n\u00e4mlich zum \u201cLyoner-Krieg\u201d, oder, wie es richtiger hei\u00dfen m\u00fcsste, zur \u201cLyoner-Krise\u201d. Denn nat\u00fcrlich ist das eine Krise \u2013 f\u00fcr die Saarl\u00e4nder \u2013 wenn festgestellt wird:<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-b619e661120b0e9bd5098b05c84971af\">Die beste Lyoner kommt aus Trier!<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f18625f50edb7a95c866169d7b40eca\">\u201cHaste schon geh\u00f6rt?\u201d, fragte mich der Backes Herrmann, und in seiner Stimme war etwas beunruhigend Triumphierendes.<br>\u201cNe, was?\u201d, antwortete ich, und versuchte, nicht neugierig zu klingen.<br>\u201cNa, das mit dem Lyoner!\u201d<br>\u201cMit welchem Lyoner?\u201d<br>\u201cNa, mit dem besten Lyoner der Welt. Die kommt n\u00e4mlich nicht aus dem Saarland, sondern aus Trier, vom Metzger Martin!\u201d<br>Der Herrmann machte eine Pause, um mir Gelegenheit zu geben, mich von diesem Schlag zu erholen. Aber ich machte auf unbeeindruckt.<br>\u201cWas sagst du dazu?\u201d dr\u00e4ngte der Herrmann.<br>\u201cDazu sage ich nur: Dann bin ich hier in Trier ja richtig!\u201d<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-a94848fe87eabe1b244ce974736d2c3d\">Und das war nicht einmal gelogen. Denn, wie so oft wird der Saarl\u00e4nder schon wieder v\u00f6llig missverstanden: Der freut sich n\u00e4mlich grunds\u00e4tzlich dar\u00fcber, wenn er auch fern der Heimat einen hochwertigen Lyoner kriegt. Wer die wo hergestellt hat, ist ihm eigentlich \u2026 genau: Wurscht!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-d929a234b5f36d86dd125441160ef920\">Ein echter Lyoner-Stresstest<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-f81d34a124855a23fc245846578028b9\">Wenn ausgerechnet in Trier-Nord ein ausgezeichneter Lyoner (und ja, es hei\u00dft der Lyoner!) produziert wird, w\u00e4re ich doch der Letzte, der sich nicht dar\u00fcber freut. Aber Moment: Was schert mich die Fleischerinnung Nordrhein-Westfalen? Die hat n\u00e4mlich den Preis vergeben, also diesen Fleischwurst-Pokal. Na und? Das sagt noch gar nichts. Was hat ein NRW-Fleischwurstpokal mit \u201cunserer\u201d Nationalwurst zu tun. Bei Lyoner akzeptiere ich als Ma\u00df aller Dinge nur: MICH! Ich also ab in die Paulinstra\u00dfe zur Fleischerei Martin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-2c45df855dd996c9706e7ae26cdda1de\">\u201cTach, ich h\u00e4tt gern \u2018en Schdrubbe Lyoner!\u201d, so geht n\u00e4mlich der echte Lyoner-Stresstest! Man muss selbst eine ausreichende Menge probieren. Und da kommt\u2019s nicht nur auf Speckanteile und Ingwerbeimischungen an. Da geht\u2019s um Emotion!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-88c6a119ea4d0069630153af84920be3\">Die Leute in der Metzgerei merken zwar, dass ich Saarl\u00e4nder bin, scheinen aber nicht zu wittern, dass sie sich in einer Art Testsituation befinden. Immerhin reagiert man gelassen auf meinen unverhohlen saarl\u00e4ndischen Akzent, und die Fachverk\u00e4uferin wei\u00df spontan mit der Mengenangabe \u201cSchdrubbe\u201d umzugehen. Sie nimmt einen Ring (auch \u201cRingel\u201d genannt) und setzt das Messer an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-bde3fd0795c35c7ec0f044ffc25d647c\">\u201cEs muss k\u00e4\u00e4n so gro\u00dfer Schdrubbe sinn, es kann ruhisch aach en kl\u00e4\u00e4ner Schdrubbe sinn. Ich will jo nur mol probiere!\u201d Die Frau hinter der Theke verzieht keine Miene und tut wie ihr gehei\u00dfen. Sie scheint an Typen wie mich gew\u00f6hnt zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-2632b065949ca8e0a3c69988ce91843c\">Wie alle, die im Saarland aufgewachsen sind, hab ich als kleiner, kulinarisch noch unschuldiger Bub in unserer Dorfmetzgerei jedes Mal ein St\u00fcck Lyoner zum Probieren gekriegt. Jede ordentliche Metzgerei zwischen Nonnweiler und Kleinblittersdorf macht das so. Man wird sozusagen fr\u00fch gezielt angefixt. Wenn man ein richtiges Saarl\u00e4nderkind ist, rei\u00dft man der Fleischwarenfachverk\u00e4uferin das Lyonerst\u00fcck gierig aus der Hand und verschlingt es mit einem gl\u00fccklichen L\u00e4cheln. Bei Kindern, die bockig den Kopf abwenden und zu heulen beginnen, oder beim Versuch der Zwangsverk\u00f6stigung angewidert ausspucken, liegt der Verdacht nahe, dass irgendwas mit den Kleinen nicht stimmt. Vermutlich sind sie gar keine echten Saarl\u00e4nder und am Ende ist da sogar irgendwo Pf\u00e4lzer im Erbgut.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-c8e95fba167dcb97a391ae096c210848\">Trost, Ersatzbefriedigung oder Liebesbeweis<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-4d10c1b7fb06eea076939bafc054fb6a\">Sp\u00e4ter, wenn man zu gro\u00df ist, um Lyoner \u00fcber die Theke gereicht zu bekommen, dient die Nationalwurst als Mittel zur Tr\u00f6stung, als Ersatzbefriedigung oder als Liebesbeweis. Ich verbinde quasi ausschlie\u00dflich positive emotionale Erlebnisse mit dem Lyoner: In der D-Jugend gegen den SV Gronig-Oberthal verloren? Macht doch nix, da schmiert die Mama einem zuhause einen Lyonerweck. Oder bei der Party keine der Dorfsch\u00f6nheiten abgekriegt? Nicht so schlimm, da macht man sich einfach zusammen mit den anderen \u00fcbriggebliebenen Jungs nachts um halb zwei noch eine Lyonerpfanne (oder Meyer Kurts ber\u00fchmte \u201cLyoner-Muffins\u201d). Oder nach dem Abi wochenlang in S\u00fcdfrankreich abgehangen, wo es nix gab au\u00dfer Bouillabaisse und roten Corbi\u00e9res? Keine Bange, es ist Besserung in Sicht: Bei der Heimkehr macht die Freundin einem erst mal ein Stubbi zum \u201cRingel\u201d Lyoner auf!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-c33e3e901cc4a709e945881b0b69a5f2\">Kulinarischer Ritterschlag<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-9050c661430a1d2955fdacdcb94fd88b\">Ach so, ab dem Fleischtheken-Anfixen muss im Laufe der Jahre nat\u00fcrlich kontinuierlich die Dosis erh\u00f6ht werden: Anfangs gibt\u2019s, wie gesagt: \u201cen St\u00fcckche\u201d; darunter muss man sich eine etwas zu dick geratene Wurst-Scheibe vorstellen. Aber der Lyoner ist keine Scheibe, er ist (nein, keine Kugel) ein Ring(el). Und zu eben dieser Einheit arbeitet man sich im Laufe der Jahre hoch. Aufs \u201cSt\u00fcckche\u201d folgt der \u201cSchdrubbe\u201d, also ein gr\u00f6\u00dferes St\u00fcck, wobei ein \u201ckl\u00e4\u00e4ner Schdrubbe\u201d auch ein Endst\u00fcck sein kann, w\u00e4hrend ein \u201cgro\u00dfer Schdrubbe\u201d immer schon so lang ist, dass er eine veritable Kr\u00fcmmung aufweist. Die erste kritische Stufe \u2013 manche w\u00fcrden auch sagen: den kulinarischen Gesellenbrief \u2013 hat man als Konsument erreicht, wenn man bei einer einzigen Mahlzeit einen \u201chalben Ring\u201d schafft. Und irgendwann kommt dann der saarl\u00e4ndische Ritterschlag, n\u00e4mlich wenn man derselben Metzgersfrau, die einem als Kind das \u201cSt\u00fccksche\u201d hingehalten hat, sagt: \u201cGib mir mol en halwe Ring \u2026 oder w\u00e4schde was, mach mir gleich zwo halwe!\u201d, und sie daraufhin antwortet: \u201cEi, dann hol doch gleich en ganzer Ringel!\u201d<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color wp-elements-674a03575495270a68b3dd4db0523a17\">&#8222;Mag der Bub e St\u00fcck Wurscht?&#8220; &#8211; da werden Kindheitserinnerungen wach. Ich kenne wirklich Menschen, ich l\u00fcge nicht, die k\u00f6nnen einen ganzen Ring Lyoner auf einmal essen. Dass k\u00f6nnen aber nur Saarl\u00e4nder, weil man sich, wie eben in dem \u201cLyoner-Einheiten-Einmaleins\u201d geschildert, \u00fcber Jahre hinweg hochtrainieren muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-color has-text-color has-link-color wp-elements-32617ce4d3beb8517b20bc068ac663a9\">Und ja, ich gestehe, ich hab in meinem Leben auch schon eine Menge Lyoner gegessen \u2013 guten und schlechten \u00fcbrigens \u2013 ich will gar nicht wissen, wie viele Ringe da zusammenkommen. Mehr als die olympischen sind es allemal. Und, hat es mir geschadet (Vorsicht! Das ist eine rhetorische Frage)? Ich bin doch auch so gro\u00df und stark geworden, 1,85 und 92 Kilo, um genau zu sein. Gut, wenn ich s\u00e4mtliche Lyoner meines Lebens durch Gr\u00fcnkernbratlinge ersetzt h\u00e4tte, w\u00e4re ich h\u00f6chstwahrscheinlich auch 1,85 gro\u00df geworden, w\u00fcrde aber wohl mindestens zehn Kilo weniger wiegen. Man darf so eine lyonerhaltige Kindheit im Saarland also nicht nur positiv sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-675477e1e200a63414b73177fac7b20b\">Aber dass das gleich klar ist \u2013 und ich wei\u00df gar nicht, ob das Nicht-Saarl\u00e4nder verstehen: Ja, auch ich kriege, obwohl ich heute zum Gl\u00fcck deutlich zur\u00fcckhaltender mit meinen Fleischkonsum bin, ja, ich kriege hin und wieder Lust auf einen Schdrubbe oder einen halben Ring Lyoner. Ja, ich bin ein trockener Lyoniker!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-c3fdf840ed3c8e13457c8e5569093eb0\">Hauptsach\u2019 gudd gess!<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-6cd0d66cbd20505029508a789ad00aba\">Und als solcher muss man wissen, bei wem man sich guten Stoff besorgen kann. Ich also mit meinem frisch erworbenen Lyoner auf eine Parkbank vor der Paulinkirche: Pur-Verkostung! Kein Stubbi dabei, kein Br\u00f6tchen, schon gar keinen Senf oder Maggi. Das alles hatten wir fr\u00fcher beim Dorfmetzger an der Fleischtheke auch nicht. Wir hatten ja nix, damals nach dem Krieg, au\u00dfer dem nackten Lyoner.<br><br>Jaaa, der Geruchstest ist durchaus vielversprechend. Der erste Biss: eine \u00fcberraschend ansprechende Konsistenz, die Lyoner vom Metzger Martin l\u00e4sst sich wunderbar kauen und entfaltet ein w\u00fcrziges Muskat-Koriander-Aroma auf der Zunge. Im Abgang schmecke ich vielleicht einen Hauch zu viel Ingwer, der aber den angenehmen leichten R\u00e4ucher-Geschmack nicht st\u00f6rt.<br><br>Mmmmmnja, gut, kann man essen! So, Metzgerei Martin, jetzt k\u00f6nnen Sie stolz sein \u2013 jetzt haben Sie\u2019s nicht nur von den westf\u00e4lischen Fleischwurstfleischern schriftlich, sondern auch von einem echten saarl\u00e4ndischen Endverbraucher, der sich kein bisschen darum schert, ob dieser Lyoner s\u00fcdlich oder n\u00f6rdlich der Hermeskeiler Demarkationslinie entstanden ist. Hauptsach\u2019 gudd gess! Gern auch vom Metzger aus Trier-Nord.<br><br>Wer sind also die eigentlichen Nutznie\u00dfer des so genannten Lyoner-Krieges? Richtig: Die Trierer Exil-Saarl\u00e4nder!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-base-2-color has-text-color has-link-color wp-elements-6339875c6551c527e53b2611b9ddfebd\"><br>Den vollst\u00e4ndigen News-Betrag finden Sie hier:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-custom-light-color has-text-color has-link-color wp-elements-70cdae846f6004140ef0d0dca3d36c0c\"><a href=\"http:\/\/www.16vor.de\/es-geht-um-die-wurst\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">QUELLE: 16VOR.DE I ES GEHT UM DIE WURST<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:67px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Presse Fleischerei Martin Hier finden Sie&nbsp;eine kleine Auswahl an Presse-Berichten.&nbsp;Wenn Sie noch mehr \u00fcber uns wissen m\u00f6chten &#8211; Sehr gerne! Sprechen Sie uns doch einfach an &#8211; Wir freuen uns auf das Gespr\u00e4ch mit Ihnen.&nbsp; MEHRWEGPFLICHT F\u00dcR METZGER: OHNE VERPACKUNG GEHT SCHON JETZT Die deutsche Handwerkszeitung berichtet \u00fcber unser Mehrweg-System [&#8230;] Anders lief es w\u00e4hrend [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-no-title","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-152","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/152","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=152"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/152\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":365,"href":"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/152\/revisions\/365"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fleischerei-martin.tuomi.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}